Thripse scheinen harmlos zu sein, können Ihre Pflanzen jedoch in kurzer Zeit ernsthaft schädigen. Sie saugen Saft aus Blättern und Blüten, wodurch silberne Flecken und braune Punkte entstehen. Ein starker Befall kann eine Pflanze sogar schwächen und ihr Wachstum stoppen. Glücklicherweise können Sie Thripse ohne Chemikalien bekämpfen. In diesem Blog lesen Sie, wie Sie sie erkennen, verhindern und bekämpfen.
Wie entstehen Thripse-Plagen?
Thripse bevorzugen warme, trockene Bedingungen und verstecken sich gerne in jungen Trieben und unter Blättern. Sie vermehren sich schnell, sodass aus einem kleinen Problem in kurzer Zeit ein Schädling werden kann.
Thripse kommen oft unbemerkt bei neuen Pflanzen oder Schnittblumen zum Vorschein. Sie können sich auch in Innenräumen oder im Gewächshaus sehr schnell ausbreiten, insbesondere wenn es warm und trocken ist.
So verhindern Sie Thripse in Ihrem Haus und Garten
Gute Pflege und Kontrolle sind der Schlüssel. Halten Sie die Luftfeuchtigkeit bei Zimmerpflanzen aufrecht und überprüfen Sie neue Pflanzen, bevor Sie sie ins Haus bringen. Entfernen Sie befallene Blätter und säubern Sie Pflanzenreste, damit sich Thripse leichter verstecken können. Mit ein wenig Aufmerksamkeit können Sie verhindern, dass sie Ihre Pflanzen übernehmen.
Überprüfen Sie neue Pflanzen
Thripse kommen oft zusammen mit neuen Pflanzen oder Blumen. Untersuchen Sie Blätter und Stängel sorgfältig, bevor Sie sie in Ihrem Haus oder Gewächshaus platzieren. Legen Sie neue Pflanzen einige Tage lang beiseite, um zu sehen, ob sich Thripse bilden.
Sorgen Sie für eine höhere Luftfeuchtigkeit
Thripse mögen keine feuchten Bedingungen. Besprühen Sie Ihre Zimmerpflanzen regelmäßig mit Wasser oder nutzen Sie in trockenen Räumen einen Luftbefeuchter. Eine höhere Luftfeuchtigkeit erschwert die Ausbreitung von Thripsen.
Pflanzenreste sofort entfernen
Abgestorbene Blätter und verwelkte Blüten bieten Thripsen und ihren Larven ein Versteck. Entfernen Sie daher Pflanzenreste sofort, sobald Sie sie sehen. Auf diese Weise machen Sie ihr Wohnumfeld unattraktiv.
Überprüfen Sie regelmäßig, ob Schäden vorliegen
Überprüfen Sie die Blätter wöchentlich auf silbrige Flecken, Punkte oder Verformungen. Früherkennung hilft, einen Schädling schnell zu bekämpfen. Je früher Sie eingreifen, desto geringer ist der Schaden, den Ihre Pflanzen erleiden.
Verwenden Sie Blumen und Pflanzen
Nicht jede Pflanze ist für Thripse gleich attraktiv. Einige Arten haben weiche Blätter oder produzieren Stoffe, die Thripse lieben. Andere Pflanzen haben Eigenschaften, die Thripse abwehren, wie zum Beispiel einen starken Geruch oder robuste Blätter. Indem Sie mit Bedacht auswählen, was Sie in Ihren Garten oder Ihr Gewächshaus stellen, können Sie Thripse verhindern oder versehentlich anlocken.
Welche Blumen und Pflanzen locken Thripse an?
Thripse lieben weiche, junge Blätter und Blüten mit viel Pollen oder Nektar. Bei warmem und trockenem Wetter fühlen sie sich besonders wohl. Zu den Pflanzen, die Thripse anlocken können, gehören:
- Rosen: Die weichen Blütenknospen und Blätter eignen sich ideal als Nahrungsquelle für Thripse.
- Paprika und Tomate: Viele Gemüsepflanzen mit weichen Blättern sind im Gewächshaus attraktiv für Thripse.
- Blaue Trauben: Ihre Blütenknospen locken vor allem im Frühling Thripse an.
- Zimmerpflanzen wie Ficus und Orchideen: Thripse finden ihren Weg zu jungen Trieben und Blüten, wo sie leicht einstechen können.
Welche Blumen und Pflanzen wehren Thripse ab?
Einige Pflanzen machen die Umgebung aufgrund ihres Geruchs oder ihrer Struktur weniger attraktiv für Thripse. Indem Sie diese Arten in Ihrem Garten oder Gewächshaus platzieren, erschweren Sie die Thripsbildung.
- Ringelblumen: Ihr starker Geruch schreckt Thripse ab und macht sie als Nahrungsquelle weniger attraktiv.
- Basilikum: Die duftenden Öle des Basilikums helfen, Thripse von empfindlichen Pflanzen fernzuhalten.
- Knoblauch und Zwiebeln: Der scharfe Geruch hält nicht nur Thripse, sondern auch andere Schädlinge fern.
- Schnittlauch: Wirkt abschreckend gegen Thripse und kann problemlos zwischen anderen Pflanzen platziert werden.
- Ringelblumen: Bekannt für ihren Geruch, den unerwünschte Insekten, einschließlich Thripse, weniger attraktiv finden.
Oma weiß, was zu tun ist: Thripse bekämpfen
Oma brauchte keine chemischen Sprays, um ihre Pflanzen schön zu halten. Mit einfachen Mitteln gelang es ihr von zu Hause aus, Thripsen vorzubeugen oder deren Zahl zu reduzieren. Keine Schadstoffe, aber Ergebnisse. Auf diese Weise machen Sie Ihre Pflanzen für Thripse weniger attraktiv.
Gelbe Fangstreifen
Thripse werden von der Farbe Gelb angezogen. Hängen Sie gelbe Fangstreifen in die Nähe Ihrer Pflanzen, um erwachsene Thripse zu fangen. Ersetzen Sie die Streifen regelmäßig, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Mit Wasser besprühen
Thripse mögen keine hohe Luftfeuchtigkeit. Besprühen Sie Zimmerpflanzen regelmäßig mit lauwarmem Wasser, um Thripse zu zerstören und Eier abzuspülen. Achten Sie darauf, dass die Blumenerde nicht ständig feucht bleibt.
Knoblauchspray
Knoblauch hat einen Geruch, den Thripse nicht vertragen. Weichen Sie ein paar Nelken einen Tag lang in Wasser ein und verwenden Sie dies als Blattspray. Wiederholen Sie dies wöchentlich auf der Ober- und Unterseite des Blattes.
Neemöl
Ein klassisches Naturheilmittel gegen Thripse ist eine Lösung mit Neemöl und etwas milder Seife. Besprühen Sie die Blätter gleichmäßig und wiederholen Sie den Vorgang gemäß den Anweisungen auf dem Etikett. Testen Sie immer zuerst auf einem Blatt.
Zwiebeln oder Chili-Extrakt
Starke Gerüche nach Zwiebeln oder Chili machen Pflanzen für Thripse weniger attraktiv. Zwiebel- oder Chilistücke mehrere Stunden in Wasser einweichen und als Spray verwenden. Testen Sie es vorher auf einem kleinen Blatt, um Schäden zu vermeiden.
Kaffeesatz
Kaffeesatz kann als Hausgartenmittel eine abstoßende Wirkung haben, allerdings ist die Wirkung begrenzt und wissenschaftlich nicht fundiert. An den Topfrändern sparsam anwenden und eine Vermischung mit Blumenerde vermeiden, um einer Versauerung vorzubeugen. Sehen Sie es vor allem als Unterstützung zusätzlich zu anderen Maßnahmen.
Natürliche Feinde von Thripsen
Thripse haben auch Feinde, die sie gerne auf den Speiseplan setzen. In einem gesunden, artenreichen Garten lässt sich ein Thripsbefall oft allein unter Kontrolle halten. Indem Sie Ihren Garten mit diesen nützlichen Helfern attraktiv gestalten, müssen Sie weniger selbst eingreifen.
Raubmilben
Raubmilben wie z.B Amblyseius cucumeris sind natürliche Feinde von Thripsen. Sie fressen die Eier und jungen Larven und helfen so, den Schädling an der Quelle zu bekämpfen. Sie gedeihen in einer Umgebung mit ausreichend Feuchtigkeit und Versteckmöglichkeiten.
Florfliegen
Die Larven der Florfliegen gelten als echte Raubtiere von Thripsen. Durch das Pflanzen blühender Kräuter und Doldenblütler locken Sie diese nützlichen Insekten in Ihren Garten.
Marienkäfer
Obwohl Marienkäfer fressen hauptsächlich Blattläuse, einige Arten fressen auch junge Thripse. Sie tragen somit indirekt zur Schädlingsbekämpfung bei.
Bodenräubermilben
Bodenräubermilben leben im Boden und befallen die Thripse, die sich in der obersten Bodenschicht verstecken. Indem Sie einen gesunden, lebendigen Boden pflegen, unterstützen Sie diese natürlichen Verbündeten.
Nematoden
Nematoden gegen Thripse sind mikroskopisch kleine Würmer, die Sie mit Wasser mischen und auf die Blumenerde oder den Boden um die betroffenen Pflanzen gießen. Sie dringen in die Larven von Thripsen ein und töten sie von innen. Das hört sich vielleicht intensiv an, geschieht aber unter der Erde und ist für Ihre Pflanzen, Haustiere und Nützlinge völlig ungefährlich. Nematoden bekämpfen das Problem an der Quelle und sind daher eine natürliche und wirksame Möglichkeit, Thripse zu bekämpfen.
Ik worstel al een tijdje met Trips in mijn kamerplanten en krijg ze niet weg. Ze kwamen binnen met een succulent gekocht bij de LIDL.
Maar ik had ze juist ook zitten in mijn bieslook die ik daardoor niet meer eten kon en telkens tot de bodem kort moet knippen en ze kwamen in mijn bascilicum planten voor waardoor ik daar ook geen trek meer in had want ze laten uitwerpselen achter (kleine poepjes). De trips die eerst in mijn hybiscus thuis zat verdween er uit en de plant is super mooi en geeft elke dag vol bloemen en trips kwamen er nooit meer terug maar zaten vervolgens in de biesklook die op dezelfde vensterbak stond. Ze houden ook erg van mijn yuccas maar niet die 1,5 meter groot is want die is sterk. Ze pakken de kleinere. Ik ben iedere week weer in de weer met spiritus en zeep en kan het niet winnen van ze want zelfs 2 dagen na zo’n actie zie ik ze alweer terug. Mijn succulenten zoals kalanchoe en aloe zijn vooral de pineut die verliezen het en gaan dood. Vooral de jonge planten en stekjes. En lage temperatuur maakt ze wel langzamer maar alleen als het vriest gaan ze dood en dus ook je plant en sproeien doe ik elke dag en maakt ook niets uit maar maakt de kans op schimmels weer groter en succulenten houden er niet van. Ze zijn gewoon de winnaars en wij verliezers.