Was sind Ameisen?
AmeisenAmeisen sind soziale Insekten, die in Kolonien leben und sowohl drinnen als auch draußen Probleme verursachen können. In Gärten richten Ameisen oft Schaden an, indem sie unter Pflastersteinen oder im Rasen nisten und so zum Absinken der Pflastersteine oder zur Schwächung des Rasens führen. Glücklicherweise gibt es wirksame und umweltfreundliche Methoden zur Ameisenbekämpfung, wie zum Beispiel den Einsatz von Ameisenbekämpfungsmitteln.Nematoden(Nematoden).
Was lockt Ameisen an?
Ameisen werden von Nahrungsquellen angelockt, insbesondere von Süßigkeiten wie Zucker, Honig, Obst und Limonaden. Auch Fette, Proteine und Krümel von Brot oder anderen Lebensmitteln können eine Kolonie anziehen. Sie besitzen einen ausgeprägten Geruchssinn und können Nahrungsquellen aus großer Entfernung aufspüren. Neben Nahrung suchen Ameisen auch Wasser und Unterschlupf. Feuchte Orte wie tropfende Wasserhähne, nasse Holzkonstruktionen oder Topfpflanzen bieten ihnen attraktive Verstecke. Einige Arten, wie die Pharaoameise, werden zudem von Wärme angezogen und nisten bevorzugt in Innenräumen, beispielsweise in Hohlwänden, unter Fußböden oder hinter Küchenschränken.
Wann sind Ameisen aktiv?
Ameisen sind wechselwarme Insekten und werden mit steigenden Temperaturen aktiver. Ihre Aktivität beginnt in der Regel im frühen Frühling, sobald die Temperatur über 10 Grad Celsius steigt. Am aktivsten sind sie im Frühling und Sommer, besonders an warmen Tagen. In dieser Zeit suchen sie massenhaft nach Nahrung und bilden dabei gut sichtbare Ameisenstraßen. Einige Arten, wie die Gartenameise, setzen im Sommer geflügelte Ameisen frei, um neue Kolonien zu gründen. Im Herbst und Winter nimmt ihre Aktivität ab, und viele Arten ziehen sich zum Überwintern in ihre Nester zurück. In beheizten Gebäuden können bestimmte Ameisenarten jedoch das ganze Jahr über aktiv bleiben.
Woran erkenne ich, ob Ameisen die Ursache sind?
Ameisen hinterlassen verräterische Spuren, anhand derer man einen Befall schnell erkennen kann. Ein häufiges Anzeichen ist, dass Ameisen in einer Linie zwischen einer Nahrungsquelle und ihrem Nest laufen. Dies geschieht, weil Ameisen Duftspuren hinterlassen, denen andere Ameisen folgen. Man findet möglicherweise auch kleine Sand- oder Erdhaufen in der Nähe von Rissen, Spalten, Fliesen oder Fußleisten, die auf ein nahegelegenes Ameisennest hindeuten. In der Küche bemerkt man möglicherweise Schäden an Lebensmitteln, wie zum Beispiel verrutschte Zuckerkörner oder fehlende Krümel. Bei bestimmten Arten, wie der Zimmermannsameise, können kleine Sägemehlfragmente oder Hohlräume in Holzkonstruktionen auf ein Nest hinweisen.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um Ameisen zu bekämpfen?
Die beste Zeit zur Ameisenbekämpfung ist der Frühling, wenn das Nest wächst und die Arbeiterameisen auf Nahrungssuche sind. In dieser Phase sind sie besonders anfällig für Köder, die sie ins Nest zurückbringen. So können Sie die Königin und die Larven erreichen. Im Sommer gestaltet sich die Ameisenbekämpfung schwieriger, da das Nest dann oft schon groß und gut organisiert ist. Wenn geflügelte Ameisen auftauchen, versucht das Nest zu expandieren. In diesem Fall ist schnelles Eingreifen ratsam, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die meisten Ameisen ziehen sich im Herbst und Winter zurück und sind dann weniger lästig. Bei einem Befall in Innenräumen, beispielsweise mit Pharaoameisen, kann eine Bekämpfung jedoch auch in dieser Zeit notwendig sein.