Die Bekämpfung von Kellerasseln beginnt damit, genau zu wissen, wonach man sucht und wie man am besten vorgeht. Dieser Artikel bietet Ihnen einen ehrlichen und praktischen Schritt-für-Schritt-Plan, den Sie sofort umsetzen können. Wir erklären Ihnen kurz, was Kellerasseln sind, warum ein schnelles Eingreifen wichtig ist und welche Methoden zur Verfügung stehen. Sie erfahren mehr über Hausmittel, chemische Behandlungen und biologische Lösungen. Sie entdecken, was wirklich hilft, wie Sie einen erneuten Befall verhindern und Ihre Pflanzen gesund halten. Und ja, wir weisen Sie dezent auf Nematoden als natürliche Lösung gegen Kellerasseln hin, die in der Praxis oft den entscheidenden Unterschied macht, damit Sie Kellerasseln effektiv und sicher bekämpfen können.
Geschrieben von Mark Wassink, Bio-Gartenspezialist bei Aaltjes tegen Pests
Inhaltsverzeichnis
- Methoden zur Bekämpfung von Kellerasseln
- Biologische Bekämpfung von Kellerasseln
- Chemische und natürliche Mittel zur Bekämpfung von Kellerasseln
- Bekämpfung von Kellerasseln in der Praxis
- Wie man Kellerasseln vorbeugt
- Was sind Kellerasseln?
- Wie man Kellerasseln erkennt
- Wie lange leben Kellerasseln?
- Schäden durch Kellerasseln
- Unterschiede zwischen Kellerasseln und anderen Lebewesen
- Ursachen eines Kellerasselbefalls
- Häufig gestellte Fragen zur Bekämpfung von Kellerasseln
- Fazit: Was wirkt am besten gegen Kellerasseln?
- Wie man Kellerasseln dauerhaft in Schach hält
Methoden zur Bekämpfung von Kellerasseln
Es gibt im Wesentlichen drei Möglichkeiten, Kellerasseln zu bekämpfen: Hausmittel, chemische Mittel oder biologische Lösungen. Häufig werden Hausmittel wie Kartoffelscheiben als Köder oder feuchtes Zeitungspapier empfohlen. Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Kellerasseln mit Essig bekämpfen“. Chemische Mittel töten zwar schnell die sichtbaren Tiere, lösen aber meist nicht das eigentliche Problem, da Kellerasseln vor allem von Feuchtigkeit und Verstecken angezogen werden. Biologische Methoden hingegen setzen auf einen Ansatz, der ein gesundes Wohnumfeld fördert und ohne unnötige Risiken praktikabel ist. Daher ist die biologische Bekämpfung am nachhaltigsten und am besten für Häuser, Gärten und Gewächshäuser geeignet.
Hausmittel
- Beispiele hierfür sind Kartoffelscheiben als Köder, feuchtes Zeitungspapier, das Fangen und Beseitigen von Verstecken.
- Besonders geeignet bei leichten Belästigungen und als erster, niedrigschwelliger Lösungsversuch.
- Die Ergebnisse variieren und erfordern oft Wiederholungen und eine genaue Überwachung.
Chemische Mittel
- Gehen Sie zügig gegen Kellerasseln vor, die Sie herumlaufen oder sich verstecken sehen.
- Die Ursache bleibt dabei ungelöst, was bedeutet, dass das Problem später wieder auftreten kann.
- Sie belasten Ihre Wohnumgebung, insbesondere Ihr Haus, Ihr Gewächshaus und Ihren Gemüsegarten.
Biologische Lösungen
- Zusammenarbeit mit natürlichen Feinden oder Organismen wie Nematoden gegen Asseln.
- Konzentrieren Sie sich darauf, den Schädlingsdruck an feuchten Orten zu reduzieren, an denen Kellerasseln aktiv sind.
- Geeignet, wenn Sie Kellerasseln auf eine Weise bekämpfen möchten, die für Menschen, Tiere und Nützlinge im Garten sicher ist.
Biologische Bekämpfung von Kellerasseln
Die biologische Bekämpfung von Kellerasseln erfolgt durch den Einsatz natürlicher Feinde oder Organismen, die die Plage gezielt reduzieren – ganz ohne Pestizide. Das ist unbedenklich für Sie, Ihre Haustiere und Nützlinge im Garten. In der Praxis hat sich die Bekämpfung von Kellerasseln mit Nematoden in vielen Fällen als wirksame Methode erwiesen, insbesondere in Bereichen mit anhaltender Feuchtigkeit. Die Nematoden werden mit Wasser auf die betroffenen Stellen aufgebracht und bleiben anschließend im feuchten Substrat aktiv. Dadurch wird der Druck auf die Versteck- und Nahrungsquellen der Kellerasseln verringert. Wenn Sie an dieser Methode interessiert sind, lesen Sie mehr und bestellen Sie unter „Nematoden gegen Kellerasseln“. So wird die Ursache des Problems an der Wurzel gepackt und eine dauerhafte Lösung geschaffen. Falls Sie lieber keine Nematoden kaufen möchten, schauen Sie doch mal, ob Sie Kartoffeln zu Hause haben. Mit diesem Tipp von Oma können Sie ganz einfach mit dem Fallenstellen beginnen.
Die biologische Bekämpfung von Kellerasseln eignet sich besonders in folgenden Situationen:
- In einem Gewächshaus oder Wintergarten, wo es oft feucht ist und junge Pflanzen anfällig sind.
- Im Gemüsegarten, wo man möglichst wenig Rückstände auf Obst und Gemüse haben möchte.
- Rund um Töpfe, Hochbeete und Beeteinfassungen mit vielen Versteckmöglichkeiten.
- Bei Menschen und Haustieren mit empfindlichen Atemwegen oder Allergien.
So funktioniert die Bekämpfung von Kellerasseln mit Nematoden im Großen und Ganzen:
- Mischen Sie die Nematoden gemäß der Anleitung mit Wasser.
- Man gießt oder sprüht die Mischung über den Boden und die Problemzonen um die Pflanzen herum sowie über Versteckplätze.
- Die Nematoden werden im feuchten Oberboden aktiv.
- Der Plagedruck nimmt ab, was bedeutet, dass man weniger Kellerasseln sieht.
- Nach ein paar Wochen werden Sie feststellen, dass Ihre Pflanzen wieder Ruhe finden.

Chemische und natürliche Mittel zur Bekämpfung von Kellerasseln
Chemische Produkte wirken oft schnell gegen sichtbare Asseln, bekämpfen aber meist nicht die Ursache. Natürliche und organische Mittel wirken in den ersten Tagen langsamer, eignen sich aber besser für langfristige Ergebnisse. Der natürliche Weg ist oft besser für Mensch, Tier und Umwelt, insbesondere im Haus und im Gemüsegarten. Wenn Sie mehr über natürliche Optionen und Kombinationen erfahren möchten, lesen Sie unsere Tipps zur biologischen Asselnbekämpfung. So können Sie die für Ihre Situation und Ihre Ziele passende Lösung finden.
Hier sind einige Punkte, die Sie bei der Wahl eines Heilmittels berücksichtigen sollten.
Wo verwenden Sie es?
- Zimmerpflanzen erfordern eine andere Herangehensweise als Pflanzen im Garten oder im Gewächshaus.
- Im Haus und im Gemüsegarten ist eine organische Lösung fast immer die sicherste Wahl.
Wie groß ist die Belästigung?
- Bei einem gelegentlichen Befall mit einer Kellerassel lässt sich vieles beheben, indem man sie säubert und trocknen lässt.
- Bei starker Belästigung ist in der Regel eine Kombination aus sauberer Arbeitsweise und biologischer Schädlingsbekämpfung erforderlich.
Was ist Ihr langfristiges Ziel?
- Wenn man jetzt einfach nur schnell etwas erledigen möchte, erscheint ein chemisches Mittel manchmal verlockend.
- Wenn Sie Ihre Pflanzen und die Umwelt gesund erhalten möchten, ist ein biologischer Ansatz die naheliegendere Wahl.
Bekämpfung von Kellerasseln in der Praxis
Eine effektive Methode besteht aus Beobachtung, Anwendung und Wiederholung. Beginnen Sie mit einer sorgfältigen Inspektion von Töpfen, Rändern, Ecken im Gewächshaus und Bereichen unter Steinen oder Holz. Entfernen Sie Verstecke, verbessern Sie die Bedingungen und wenden Sie Ihre Behandlung konsequent an. Kombinieren Sie gezielte Reinigungsmaßnahmen mit einer biologischen Behandlung und geben Sie der Zeit Zeit zum Wirken. Biologische Lösungen wie Nematoden erzielen nachhaltige Ergebnisse, insbesondere wenn Sie die Schritte genau befolgen. Diese Methode macht die Bekämpfung von Kellerasseln einfach und machbar, auch für Anfänger. Nematoden wirken am besten vom Frühling bis zum Frühherbst.
Schritt-für-Schritt-Plan zur Bekämpfung von Kellerasseln
1. Untersuchen Sie Ihre Pflanzen und Problembereiche in Ruhe.
- Schauen Sie unter Blumentöpfen, Steinen und in Verstecken nach, insbesondere in feuchten Ecken.
- Notieren Sie sich, wo die größte Aktivität herrscht, damit Sie gezielter arbeiten können.
2. Verstecke und Unordnung beseitigen
- Entfernen Sie lose Bretter, Holzstapel und unnötige Töpfe aus dem Problembereich.
- Um ein erneutes Auftreten zu verhindern, werfen Sie nasse Gartenabfälle in die Mülltonne und nicht auf einen nassen Haufen neben Ihre Pflanzen.
3. Verbesserung der Wachstumsbedingungen
- Sorgen Sie für gute Drainage und vermeiden Sie, dass der Oberboden ständig durchnässt bleibt.
- Sorgen Sie für eine bessere Belüftung Ihres Gewächshauses und Wintergartens, damit die Feuchtigkeit schneller entweichen kann.
4. Wählen Sie Ihre Kontrollroute
- Bei kleineren Beeinträchtigungen können Sie zunächst die Verschmutzungen beseitigen und anschließend weiter aufräumen.
- Bei anhaltendem oder wiederkehrendem Befall ist es ratsam, sofort zu einer biologischen Lösung wie beispielsweise Nematoden gegen Asseln zu greifen.
5. Führen Sie die Behandlung sorgfältig durch.
- Befolgen Sie die Gebrauchsanweisung des gewählten Produkts Schritt für Schritt.
- Achten Sie darauf, dass alle Problembereiche und der Boden mit einbezogen werden.
6. Wiederholen Sie dies gemäß Zeitplan.
- Belästigungen treten oft in Wellen auf, insbesondere während feuchter Perioden.
- Wiederholen Sie die Behandlung wie empfohlen, um auch weiterhin neue Aktivität zu unterdrücken.
7. Regelmäßig überprüfen und anpassen.
- Kontrollieren Sie mindestens wöchentlich, ob es neue Aktivitätsmuster oder Schäden an den Jungpflanzen gibt.
- Passen Sie gegebenenfalls Ihre Vorgehensweise an, indem Sie beispielsweise weitere Verstecke entfernen oder zusätzliche Bereiche behandeln.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um Kellerasseln zu bekämpfen?
Innen
- Kellerasseln gelangen meist über Feuchtigkeit in Innenräume, beispielsweise in Keller, Garagen oder Badezimmer.
- Seien Sie nach Regenfällen oder in Bereichen mit Lecks oder schlechter Belüftung besonders wachsam.
Im Freien und im Gewächshaus
- Die größten Probleme treten oft in feuchten Perioden auf, insbesondere im Frühling und Herbst sowie in Gewächshäusern.
- Beginnen Sie frühzeitig mit dem Kontrollieren und Aufräumen, damit sich eine kleine Unannehmlichkeit nicht zu einem anhaltenden Problem entwickelt.
Wie man Kellerasseln vorbeugt
Vorbeugen spart Zeit und Geld. Kontrollieren Sie feuchte Ecken, entfernen Sie Versteckmöglichkeiten und vermeiden Sie längere Nässe um Pflanzen und Töpfe herum. Gießen Sie sparsam und sorgen Sie für ausreichende Belüftung, insbesondere in Gewächshäusern und Wintergärten. Regelmäßige Kontrollen verhindern einen Befall. Wenn Sie diese Maßnahmen befolgen, müssen Sie Kellerasseln seltener und weniger intensiv bekämpfen.
Hilfreiche Gewohnheiten zur Vorbeugung:
- Stellen Sie die Töpfe vorübergehend höher oder auf eine trockenere Oberfläche, damit es darunter weniger feucht bleibt.
- Das Gewächshaus und der Wintergarten sollten gut belüftet werden, insbesondere nach dem Gießen.
- Entfernen Sie Schutt, nasses Holz und Versteckmöglichkeiten aus dem Problembereich.
- Lassen Sie die oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben leicht antrocknen, ohne dass die Pflanzen austrocknen.
- Verwenden Sie gegebenenfalls Klebefallen, um andere fliegende Schädlinge frühzeitig zu erkennen, damit Sie nicht gleichzeitig mit mehreren Problemen zu kämpfen haben.
Was sind Kellerasseln?
Asseln sind kleine, graue Krebstiere, die sich an feuchten, dunklen Orten wohlfühlen. Sie ernähren sich hauptsächlich von abgestorbenem organischem Material und tragen so zur Sauberkeit des Gartens bei. In geringer Anzahl sind sie kein Problem. Plage werden sie erst, wenn es zu feucht ist, viele Versteckmöglichkeiten vorhanden sind und junge Pflanzen gefährdet sind. Da sich Asseln schnell an einem Ort vermehren können, ist eine Bekämpfung manchmal notwendig, um Schäden zu verhindern. Je früher Sie eingreifen, desto weniger Aufwand und desto schneller haben Sie Ruhe.

Der Lebenszyklus der Asseln sieht in etwa wie folgt aus:
- Die Eier werden vom Weibchen in einer Bruttasche getragen.
- Junge Kellerasseln schlüpfen und ähneln bereits kleinen ausgewachsenen Tieren.
- Sie vermehren sich durch Häutung und bleiben hauptsächlich an feuchten Orten aktiv.
- Ausgewachsene Kellerasseln können sich fortpflanzen und der Zyklus setzt sich fort.
Welche Pflanzen reagieren empfindlich auf Asseln?
- Junge Sämlinge und Stecklinge, insbesondere im Gewächshaus oder Vermehrungskasten.
- Gemüsepflanzen in Gewächshäusern und Gemüsegärten, wie zum Beispiel Salat, Gurken und junge Kohlpflanzen.
- Pflanzen mit Blättern oder Früchten, die sich nahe am Boden befinden, wie zum Beispiel Erdbeeren.
Wie man Kellerasseln erkennt
Asseln erkennt man an ihrem grauen, ovalen Körper mit deutlichen Segmenten. Sie verstecken sich gern unter Töpfen, Steinen und auf Felsvorsprüngen, wo es feucht ist. Hebt man etwas an, flüchten sie oft blitzschnell. Eine schnelle Identifizierung ist wichtig, denn je eher man Feuchtigkeit und Verstecke beseitigt, desto effektiver lässt sich der Befall bekämpfen. Fotos sind unerlässlich; vergleichen Sie Ihre Situation daher mit deutlichen Bildern.
Kellerasseln erkennt man kurz an folgenden Merkmalen:
- Graue, ovale Tiere mit einem gepanzerten, segmentartigen Körper.
- Viele Beine und schnelle Reaktionen bei Störung.
- Versteck dich unter Blumentöpfen, Holz, Steinen und in Ecken des Gewächshauses.
- Aktiver am Abend und bei feuchtem Wetter.
- Häufig anzutreffen an Orten, wo es lange Zeit feucht bleibt.
Wie lange leben Kellerasseln?
Die Lebensdauer von Asseln variiert je nach Art und Umgebung, doch unter günstigen Bedingungen können sie lange leben und sich fortpflanzen. Daher kann ein feuchtes Versteck zu einer dauerhaften Plage werden. Genau deshalb erfordert die Asselnbekämpfung in der Regel wiederholte Behandlungen, und die Anpassung der Umgebung ist so wichtig. Wiederholen Sie die Behandlungen planmäßig, um einen erneuten Befall zu verhindern.
Wichtig zu wissen.
- Unter feuchten Bedingungen können Asseln lange überleben und aktiv bleiben.
- In Gewächshäusern und Gärten spielt der Zeitraum vom Frühling bis zum Herbst eine wichtige Rolle.
- Verstecke sorgen dafür, dass man sie tagsüber weniger sieht, obwohl sie da sind.
Deshalb ist es Bestandteil jedes ernsthaften Ansatzes.
- Halten Sie es stets ordentlich und reduzieren Sie die Feuchtigkeit, wo immer möglich.
- Kontrollieren Sie zwischendurch immer wieder, auch wenn es besser zu sein scheint.

Schäden durch Kellerasseln
Asseln ernähren sich hauptsächlich von verrottendem Pflanzenmaterial, können aber in großer Zahl auch junge, zarte Pflanzenteile anknabbern. Dann sieht man unregelmäßige Fraßspuren an Sämlingen oder Pflanzenteilen, die den Boden berühren. Der Schaden wird oft unterschätzt, da er klein beginnt und die Tiere am besten sichtbar werden, wenn man die Nester entfernt. Durch eine frühzeitige Bekämpfung der Asseln lässt sich der Verlust junger Pflanzen verhindern und die Ausbreitung des Problems auf andere Bereiche vermeiden.
Typische Schäden durch Kellerasseln.
- Ausgefranste Stellen an jungen Blättern oder Stängeln in Bodennähe.
- Sämlinge, die beschädigt werden und schlechter wachsen.
- Schäden an tief hängenden Blättern oder Früchten, die den Boden berühren, insbesondere bei anhaltender Feuchtigkeit.
- Viel Aktivität unter den Blumentöpfen und in den Verstecken neben den empfindlichen Pflanzen.

Unterschiede zwischen Kellerasseln und anderen Lebewesen
Asseln werden manchmal mit Tausendfüßern, Hundertfüßern, Ohrwürmern oder Schnecken verwechselt. Tausendfüßer sind oft länger und runder und bewegen sich anders. Hundertfüßer sind schneller und jagen andere kleine Tiere. Ohrwürmer haben charakteristische Scheren am Hinterleib. Schnecken hinterlassen Schleimspuren. Wenn Sie die Tiere erkennen, können Sie die richtige Bekämpfungsmethode wählen. Im Zweifelsfall machen Sie scharfe Fotos und vergleichen die Merkmale oder fragen Sie um Rat.
Kellerasseln
- Ovale, graue Segmentpanzerung.
- Verschwindet schnell und versteckt sich.
- Hauptsächlich an feuchten, dunklen Orten zu finden.
Tausendfüßler
- Länglich, oft rund und fest.
- Rollt sich oft zusammen und ernährt sich hauptsächlich von organischem Material.
Hundertfüßer
- Flacher und schneller, oft rötlich-braun.
- Jäger, der andere kleine Kreaturen frisst.
Ohrwürmer
- Erkennbar an der Zange am Bauch.
- Versteckt sich tagsüber und ist abends aktiver.
- Weicher Körper und oft schleimige Spuren auf Blättern und am Boden.
- Fraßlöcher in den Blättern, besonders bei feuchtem Wetter.

Ursachen eines Kellerasselbefalls
Ein Befall entsteht oft durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren wie Feuchtigkeit, Versteckmöglichkeiten und einem hohen Anteil an organischem Material. Frische Blumenerde, Kompost oder feuchte Ecken können Asseln anlocken und ihnen einen idealen Lebensraum bieten. In einem Gewächshaus kann sich ein Befall schnell ausbreiten, wenn die Belüftung unzureichend ist und die Erde über längere Zeit feucht bleibt. Durch sorgfältiges Gießen, Belüften und Hygiene lässt sich das Risiko eines Befalls verringern. Diese Tipps helfen Ihnen, Asseln rechtzeitig zu bekämpfen und einem erneuten Befall vorzubeugen.
Häufige Ursachen.
- Zu nasser Boden oder Ecken, die über längere Zeit feucht sind.
- Zahlreiche Versteckmöglichkeiten wie Töpfe, Holz, Steine und Müll.
- Viel Kompost und abgestorbenes Pflanzenmaterial in der Nähe junger Pflanzen.
- Die Pflanzen und Töpfe stehen zu eng beieinander, wodurch der Boden darunter lange feucht bleibt.
Häufige Fehler bei der Bekämpfung von Kellerasseln
- Fangt sie einfach und lasst sie ihre Verstecke verlassen.
- Zu schnell aufhören, wenn es eine Zeitlang besser zu sein scheint.
- Gießen Sie weiter, damit der Boden stets feucht bleibt.
- Sie unterscheiden nicht zwischen Kellerasseln und anderen Lebewesen und verwenden daher das falsche Produkt.
Häufig gestellte Fragen zur Bekämpfung von Kellerasseln
Wie bekämpft man Kellerasseln am besten?
Die beste Vorgehensweise kombiniert sauberes Arbeiten, das Beseitigen von Versteckmöglichkeiten und eine gut durchdachte Behandlung. Für einen nachhaltigen Erfolg entscheiden sich viele für eine biologische Methode. So lassen sich Kellerasseln effektiv und sicher bekämpfen.
Wie oft sollte ich Kellerasseln bekämpfen?
Da sich Kellerasseln in feuchten Bereichen ansammeln, sind oft wiederholte Behandlungen notwendig. Halten Sie sich an den Behandlungsplan und kontrollieren Sie die Tiere wöchentlich. Dadurch wird der Befallsdruck reduziert und ein erneuter Befall verhindert.
Kann man Kellerasseln mit natürlichen Mitteln bekämpfen?
Ja, das ist möglich. Sie könnten Fallen aufstellen, Verstecke beseitigen und organische Mittel wie Nematoden zur Bekämpfung von Kellerasseln einsetzen. Natürliche Methoden sind wirksam und belasten die Umwelt nicht unnötig.
Wie schnell wirkt die biologische Schädlingsbekämpfung?
Sichtbare Veränderungen sind innerhalb weniger Wochen zu erwarten. In der Zwischenzeit bleiben Reinigung, Überwachung und optimierte Feuchtigkeitsregulierung unerlässlich. Kontinuierliche Arbeit ist entscheidend.
Sind Chemikalien sicher?
Beachten Sie stets die Anweisungen auf dem Etikett und achten Sie auf Ihre Umgebung. Im Haushalt, insbesondere in der Nähe von Kindern und Haustieren, ist Bio-Landwirtschaft in der Regel die sicherste Wahl.
Welche Pflanzen reagieren besonders empfindlich auf Asseln?
Asseln schädigen vor allem Sämlinge und Jungpflanzen, insbesondere in Gewächshäusern und Pflanzgefäßen. Wenn Sie unregelmäßige Fraßspuren in Bodennähe oder vermehrte Aktivität unter den Töpfen bemerken, ist ein schnelles Eingreifen wichtig, um Schäden zu vermeiden.
Wann ist die beste Jahreszeit zur Bekämpfung von Kellerasseln?
In Innenräumen können Kellerasseln bei Feuchtigkeitsproblemen das ganze Jahr über auftreten. Im Freien und in Gewächshäusern treten die meisten Probleme in feuchten Perioden auf, insbesondere im Frühling und Herbst. Beginnen Sie frühzeitig mit der Kontrolle und Entfernung der Asseln, um ein Übergreifen des Problems zu verhindern.
Wie kann ich sicher sein, dass ich Kellerasseln und nicht einen anderen Schädling habe?
Halten Sie Ausschau nach grauen, ovalen Tieren mit segmentförmigen Panzern, die beim Anheben eines Topfes flüchten. Sie finden sie hauptsächlich in Verstecken an feuchten Orten. Im Zweifelsfall machen Sie klare Fotos des Tieres und seines Fundorts und vergleichen Sie diese mit Abbildungen aus zuverlässigen Quellen.
Wirken Nematoden auch gegen Asseln an Topfpflanzen?
Ja, das ist in vielen Fällen möglich. Man mischt die Nematoden mit Wasser und gießt die Lösung über die Blumenerde oder die betroffenen Stellen. Achten Sie darauf, dass die Erde gemäß der Anleitung feucht bleibt, damit die Nematoden aktiv bleiben können.
Wie lange sollte ich die Behandlung fortsetzen?
Fahren Sie in jedem Fall fort, bis Sie über mehrere Wochen hinweg kaum noch neue Schäden feststellen und deutlich weniger Kellerasseln finden. Dies bedeutet oft, mindestens zwei Behandlungen durchzuführen und dazwischen weiterhin zu reinigen und zu kontrollieren.
Kann man Kellerasseln vollständig verhindern?
Die vollständige Beseitigung von Kellerasseln ist schwierig, insbesondere im Freien. Sie können das Risiko deutlich verringern, indem Sie Versteckmöglichkeiten beseitigen, die Luftfeuchtigkeit nach Möglichkeit reduzieren und regelmäßig kontrollieren.
Fazit: Was wirkt am besten gegen Kellerasseln?
Die sicherste und nachhaltigste Methode ist die biologische Bekämpfung von Kellerasseln. Sie reduziert nicht nur den Befall, sondern bekämpft gleichzeitig die Ursache, wie beispielsweise Feuchtigkeit und Versteckmöglichkeiten. In vielen Fällen ist die Bekämpfung von Kellerasseln mit Nematoden eine effektive und natürliche Lösung. Kombiniert man dies mit einer gründlichen Reinigung und gezielter Pflege, werden sowohl die Ursache als auch die Folgen des Befalls beseitigt. So treffen Sie eine bewusste Entscheidung, die zu Ihnen, Ihren Pflanzen und Ihrer Umwelt passt.
Wie man Kellerasseln dauerhaft in Schach hält
Die Bekämpfung von Asseln erfordert vor allem regelmäßige Kontrolle. Überprüfen Sie Ihre Pflanzen und Problemstellen wöchentlich, entfernen Sie Versteckmöglichkeiten und greifen Sie bei den ersten Anzeichen sofort ein. Befolgen Sie einen klaren Plan, setzen Sie bei Bedarf Nematoden gegen Asseln ein und achten Sie darauf, dass Erde und Gewächshaus nicht über längere Zeiträume durchnässt bleiben. Betrachten Sie Asseln nicht als Plage, sondern als Zeichen für zu viel Feuchtigkeit und Unterschlupfmöglichkeiten. Wenn Sie diese Maßnahmen befolgen, halten Sie den Schaden in Grenzen und Ihre Pflanzen bleiben das ganze Jahr über gesund.
Über den Autor
Mark Wassink, Bio-Gartenspezialist bei Aaltjes tegen Pests
Mark Wassink verfügt über jahrelange Erfahrung in der natürlichen Schädlingsbekämpfung. Er nutzt sein Fachwissen, um ehrliche und praktische Einblicke in nachhaltige Schädlingsbekämpfungsmethoden zu geben und legt dabei Wert auf Effektivität und Sicherheit. So können Pflanzenliebhaber Schädlinge bekämpfen, ohne ihren Pflanzen oder der Umwelt unnötigen Schaden zuzufügen.